«Trotz des typisch kantigen Bimota-Designs ist die DB7 eine extrem geschmeidige Sache!» Das ist das erste Urteil, das MSS-Redaktor Markus Schmid bei den Testfahrten auf der GP-Rundstrecke von Misano fällte.
«Man kann es Design nennen», so Schmid. «Aber dieser Begriff ist mir für dieses Bike zu schwammig. Ich nenne es Handwerkskunst. Jedes einzelne Aluminiumteil ist minutiös aus dem Vollen gefräst oder gedreht. Jeder Hebel, jede Abdeckkappe verströmt den Duft von Schneidöl auf heissen Aluspänen, die wie Engelshaar am Weihnachtsbaum liegen», kommt der erfahrene Tester ins Schwärmen.
Doch wie fährt sich dieses Superbike? Wirklich super?
«Unter dem Strich macht eine DB7 einen fahrerisch durchschnittlich begabten Biker nicht so einfach schneller, als er es auf einem heutigen Grossserien-Superbike wäre», erklärt Schmid nach seinen Runden in Misano.
Und wieso sollte man sich dieses Edelbike trotzdem kaufen? Und wer? «Es gibt drei Gründe, die für die DB7 sprechen: Sich freuen können an perfektem Handwerk und hervorragender Funktionalität, denn die DB7 ist eines der wenigen Bimota-Modelle, wo diese nicht stellenweise dem Design geopfert wurde (ausser bei den Rückspiegeln). Und natürlich die Italianità – denn die Bimota ist von unten bis oben, von vorn bis hinten ein exklusives italienisches Motorrad.»
Und Exklusivität hat nicht nur bei italienischen Sportautos ihren Preis, sondern auch bei den Bikes: Gegen 40 000 Franken soll das 160-PS-Bike kosten.
Ganzer Testbericht auf: www.motosport.ch