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BMW S 1000 RRDer KnallerVon Ulf Böhringer 23.06.2009 16:34:48 Die neue BMW S 1000 RR setzt mit geballter High-tech neue Massstäbe im Superbike-Segment. Beim Superbike-Rennen in Monza am 9. Mai hat BMW die Bombe platzen lassen: Die Bayern haben die Serienversion der S 1000 RR der Presse vorgestellt. Obwohl die Grundkonfiguration dieses «Race-Töff mit Kennzeichenhalter» sich an bestehenden Lösungen orientiert (Alu-Brückenrahmen, USD-Gabel, Vierzylinder-Reihenmotor mit Quereinbau, Zweiarm-Aluschwinge…), finden sich an ihm zahlreiche innovative Detaillösungen. Besonders glänzt die BMW im Elektronik-Bereich: Weltweit erstmals verknüpft ein Hersteller die Motorsteuerung mit der Steuerung der Traktionskontrolle sowie der ABS-Steuerung.
Gehen wir die einzelnen Baugruppen kurz durch. Der Motor (wiegt nur 59,8 kg!) scheint dank Formel-1-Technologie ... (variable Ansauglängen, Zylinderkopf-Gestaltung, Schlepphebel-Ventiltrieb) extrem drehzahlfest zu sein und schüttelt seine Leistungs-Bestmarke von 193 PS bei 13 000/min quasi aus dem Ärmel. Das Drehzahllimit liegt bei 14 200/min. Dass eine Antihopping-Kupplung vorhanden ist, darf in dieser Klasse als Selbstverständlichkeit gelten. Der (aufpreispflichtige) Schaltassistent für das Sechsganggetriebe, aus der HP2 Sport schon bekannt, ist dagegen einmalig. Das Fahrwerk der laut Werksangabe (vollgetankt) nur 204 kg wiegenden Maschine ist voll einstellbar, Front und Heck sind höhenvariabel. Sensationell ist die Traktionskontrolle; sie passt sich an die vier Leistungsmodi des Triebwerks (Regen, Sport, Race und Slick) an. Während das Regenprogramm Leistung und Drehmoment reduziert, Schlupf total ausschliesst und das ABS mit seinen vier Drucksensoren jeden Blockierer wirksam verhindert, verschieben sich die Eingriffspunkte der Systeme in den anderen Programmen, in denen aber durchweg volle 193 PS bereitstehen. Beispiel Slick: Hier agiert die Traktionskontrolle nur im Schräglagenbereich über 20 Grad und lässt auch bis zu 5 sec ein abhebendes Vorderrad zu. Zugleich schaltet sich in diesem Modus das Hinterrad-ABS aus; der Fahrer verfügt aber noch übers Vorderrad-ABS, womit er – optimal vor einem wegrutschenden Vorderrad gesichert – sogenannte Anbremsdrifts ausführen kann. Sportfahrers Traum wird endlich wahr. Zum vermutlichen Verdruss der Honda-Techniker wiegt das BMW-ABS mit 2,5 kg nur ein Viertel des Honda-Race-ABS.
Der Preis der S 1000 RR für die Schweiz steht noch nicht fest. In Deutschland ist die BMW extrem aggressiv gepreist: Mit 15150 Euro liegt sie nur minim über den Kosten einer Yamaha YZF – R1 (14900 Euro). Quelle: toeff-magazin.ch
» 1 Kommentar
1"hopla" am Mittwoch, 9. Dezember 2009 10:11
muniru ti si palis na bmw...epa bogami valja razmisliti
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